DIE 68ER
Anfang Januar bin ich in Tucson, Arizona über folgendes Plakat gestolpert:

Arlo Guthrie? Den kenn ich!
Vor zehn Jahren habe ich, in einem Anflug von übermässiger Sympathie für kiffende Folk-Singer, die Dokumentation des Woodstock-Festivals wieder und wieder reingezogen. Arlo Guthrie, der 1969 erst 22 Jahre alt war, ist mir in guter Erinnerung geblieben.
Zwischen dem jungen Guthrie in Woodstock und dem reiferen Guthrie in Tucson liegen 40 Jahre. Viele aus Guthries Generation haben nach einer kurzen Aktivzeit als Hippies den langen Marsch durch die Institutionen angetreten. Guthrie sieht heute aus, wie einer der den 68er-Idealen treu geblieben ist. Das zeugt vielleicht nicht von viel Mode-Bewusstsein – aber immerhin von einer konsequenten Haltung.
Jetzt, da die Baby-Boomer und Fidel Castro zeitgleich in Rente gehen, ist es Zeit für einen Rückblick:
“1968 begann ein Mentalitätswandel, der unsere Lebensart bis heute maßgeblich prägt – unsere Ansprüche, unsere Umgangsformen und unser Körperbewusstsein ebenso wie das Verhältnis zwischen privater und öffentlicher Sphäre. Der Wandel war so tief greifend, dass wir uns seiner Auswirkungen erst mit historischem Abstand gewahr werden können.”
Das stammt von der Website der Ausstellung “Die 68er – Kurzer Sommer – Lange Wirkung” die vom 1. Mai bis 31. August in Frankfurt zu sehen sein wird. Der Berner Andreas Schwab hatte die Idee zu dieser spannenden Ausstellung und ist für deren Konzeption verantwortlich.
[...] durch DIE 68ER vom Blog [...]
[...] mit grüner Sosse und Apfelwein im Anschluss sind freiwillig. Mehr zum Thema 68 auf subergwest: Die 68er « [...]